So kommst du zu deiner ansprechenden Website

 

So kommst du zu deiner ansprechenden Website

In Gesprächen höre ich hin und wieder, jemand hätte gerne eine 'ansprechende' Website. Oder jemand möchte wissen, ob die eigene Website ansprechend ist. Was heißt das? Im eigentlichen Wortsinn geht es tatsächlich darum, Seitenbesucher an-zu-sprech-en, optisch und inhaltlich. Im weiteren Sinn heißt es, die Seitenbesucher zu verstehen und am Ende eine gewünschte Reaktion auszulösen. Und besucht jemand deine Seite und verlässt sie ohne zu wissen was du tust, ist sie nicht aussagekräftig - das steht fest!

Es gibt einen Grundaufbau von Websites mit bestimmten Elementen, den wir uns erwarten. Außerdem gibt es Konventionen, die mittlerweile gelernt sind und an die wir uns halten sollen. Es wäre zum Beispiel seltsam, das Hauptmenü erst nach langem Scrollen am Fußende der Seite zu finden. Oder das Logo einer Firma nur auf einer einzelnen Unterseite der Website zu sehen.

Folgende Punkte musst du beachten, damit du etwas bei den Leuten auslöst, die du erreichen willst:

1. Das Ziel – Was willst du erreichen?

Welches Ziel verfolgst du mit deiner Website? Möchtest du zum Beispiel lediglich eine Art Visitenkarte im Netz und die Seite nicht regelmäßig mit Inhalt bespielen? Du willst im Netz auffindbar sein? - Wenn jemand nach dir sucht und sich einen Eindruck von dir verschaffen will, weil er deine gedruckte Visitenkarte in Händen hält? Dann reicht eine einzelne Seite (auch Cover Page genannt). Oder willst du dich und dein Business präsentieren und eventuell einen Blog dazu einrichten? Dann wird dein Web-Auftritt um ein paar Seiten umfangreicher. Vielleicht liegt dein Fokus auf dem Verkauf von Produkten? Dann wirst du dir einen Online-Shop zulegen. Die Ziele reichen von Information über Präsentation bis zu Verkauf. Sobald du dir darüber im Klaren bist, hältst du dir es bei der weiteren Gestaltung des Auftritts vor Augen.

 Mann und Frau bei Arbeitsbesprechung

2. Die Zielgruppe - An wen richtet sich dein Angebot?

Wer sind deine Kundinnen beziehungsweise die Personen, die du gerne zu deinen Kunden zählen möchtest? Kommen sie aus bestimmten Branchen oder Fachgebieten? Sind es spezifische Altersgruppen oder Personen in bestimmten Lebensphasen oder Funktionen? Was bewegt diese Menschen, wo stehen sie gerade, wieso kommen sie auf deine Website und was wollen sie da? Wie kannst du sie mit deiner Online-Präsenz abholen? Bei der Umsetzung deines Webauftritts checkst du in Folge bei jedem Schritt, ob du das erfüllst. Finden sie die Informationen, die sie suchen? Finden sie sie leicht? Bleiben Fragen offen? Womit überzeugst du sie, dass du der/die Richtige für eine Zusammenarbeit bist? Schaffst du das, hast du sie angesprochen!

3. Das Design – welches Erscheinungsbild?

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Es gibt nicht das eine einzige, richtige Design für dich und deine Website! Es geht um Konsistenz. Das heißt, die einmal gewählten Farben, Elemente, Stil und Schriftarten müssen sich durch den gesamten Auftritt durchziehen. Und es geht um Authentizität: Der Auftritt soll zu dir als Solopreneur und deinem Business passen. Überlege dir, womit du dich indentifizieren kannst und womit du dich wohlfühlst. Wie möchtest du dich und deine Produkte präsentieren? Für eine erste Orientierung suche nach Websites, die dir gefallen und schäle heraus, was genau dir daran gefällt und wieso. Behalte dabei deine Ziele und Zielgruppe im Auge und gleiche sie hinsichtlich Stimmigkeit mit dem gewählten Design ab.

Das Tolle heutzutage ist, dass es Baukasten-Systeme wie Squarespace oder Jimdo gibt, die dir eine Vielzahl an wunderbar gestalteten Templates anbieten. Das heißt, hier haben sich Profis bereits Gedanken über das stimmige Zusammenspiel der einzelnen Seitenelemente gemacht und der professionelle Gesamteindruck deines Webauftritts ist garantiert. Im Fall von Squarspace kannst du zum perfekten Ausgestalten deiner Seite direkt im CMS günstig Bilder von Getty Images kaufen. Damit stellst du sicher, die schön designten Templates mit adäquaten Bildern voll zur Geltung zu bringen - falls du selbst keine eigenen hast!

4. Die Funktionalität – Wie ist das Besucher-Erlebnis?

Wichtig: Deine Seite soll nicht nur ästhetisch, sondern vor allem funktional gestaltet sein! Die schönste Seite nützt dir nichts, wenn sie nicht benutzerfreundlich ist. Das problemlose, intuitive Navigieren durch die Seite sowie ein positives Besucher-Erlebnis sind enorm wichtig.

Wie du zu mehr Benutzerfreundlichkeit auf deiner Website kommst, erfährst du in meinem kostenlosen PDF ‚10 Tipps für den raschen Check: Pushe deine Website weiter in Richtung SEO und Benutzer-Freundlichkeit’. Geh dazu auf diese Seite und trag deine Email-Adresse ein. Als Dankeschön erhältst du sofort das kostenlose PDF.

5. Der Aufbau – Welche Bausteine verwendest du?

Hier geht es darum, wie du die Inhalte deines Auftrittes umsetzt. Denke über die Elemente der Seite nach: Wer bist du (Stelle dich vor!)? Welche Leistungen bietest du an? Was sind deine Stärken? Über welche Erfahrungen und Kompetenzen verfügst du? Welche Referenzen führst du an? Vergiss nicht auf das einfache und rasche in Kontakt-Treten mit dir und das rechtlich verbindliche Impressum! Es geht nicht um quantitativ umfangreiche Inhalte. Die wichtigsten Bestandteile solltest du jedoch inhaltlich abdecken.

Danach machst du dir über den schlüssigen Aufbau der Elemente Gedanken. Versetze dich dabei stets in die Seitennutzer und überprüfe, ob sie rasch und unkompliziert finden, was sie suchen. Hast du das umgesetzt, bist du aussagekräftig und professionell unterwegs.

 Team an Tisch bei Arbeitsbesprechung

6. Die Inhalte – Womit füllst du deinen Auftritt?

Die Inhalte sollten nicht nur auf deine Ziele und Zielgruppe(n) abgestimmt, sondern auch professionell gestaltet sein. In Bezug auf Texte bedeutet das, dass sie grammatikalisch korrekt sind, keine Rechtschreibfehler aufweisen, einfach, verständlich und kurzweilig verfasst sind. Mehr dazu erfährst du in meinem Artikel ‚10 Tipps, für gelungene Texte im Web’.

Die Fotos (oder Videos und Grafiken) auf der Website müssen genauso professionell sein wie der restiche Content. Sie dürfen keinesfalls unscharf oder verwackelt sein. Bilder von dir und deinem Team müssen zum Kontext passen. Verwende keine Strandbilder, es sei denn du bietest Yoga-Kurse in Griechenland an! Das von dir gewählte Template kann noch so elegant sein – sind die Bilder unprofessionell, zerstörst du die Gesamtwirkung des Auftrittes!

Genügt dein Webauftritt diesen Anforderungen, spiegelt er dich, dein Business und deine Produkte wieder. Und er spricht deine Seitenbesucher an. Unter Umständen ist dein Webauftritt der erste und einzige Kontaktpunkt für potentielle Kunden! Oder, um es mit Paul Cookson zu sagen: ‚Websites promote you 24/7: No employee will do that.’  – Websites machen für dich Werbung rund um die Uhr. Kein Mitarbeiter wird das jemals tun.

Schreib mir einen Kommentar unten zu Websites, die dich ansprechen und warum. Ich bin neugierig auf deine Gedanken!

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Du bist Solopreneur und möchtest eine Website, die dich und dein Unternehmen optimal repräsentiert? Dann melde dich hier für ein kostenloses und unverbindliches 20-minütiges Gespräch zum Kennenlernen an. Wir sprechen darüber, wobei ich dich unterstützen und wie unsere Zusammenarbeit aussehen könnte!