So kommst du zu deiner ansprechenden Website

 

So kommst du zu deiner ansprechenden Website

Immer wieder sagen Kunden in Gesprächen, sie hätten gerne eine ansprechend gestaltete Website oder wollen wissen, ob ihre Website ansprechend sei.

Das 'ansprechend' bezieht sich einerseits auf das 'Äußerliche', das Design. Du achtest dabei auf Dinge wie die Harmonie von Farben und Elementen.

Andererseits bezieht es sich auf das Inhaltliche. Du musst rüberbringen, dass du deine Seitenbesucher verstehst. Die Kür ist, das Problem deiner Kunden besser zu beschreiben, als sie selbst es können.

1. Fühle dich in die Zielgruppe Ein

Wer sind deine Kundinnen bzw. die Personen, die du gerne als Kunden hättest (aka 'Wunschkunden')? Was bewegt diese Menschen und wo stehen sie genau in dem Moment, in dem sie auf deine Website kommen? Was denken und fühlen sie?

Willst du sie an ein bestimmtes Wunschziel führen? Oder hast du die Lösung für ihr aktuelles Problem?

Stehen sie vor bestimmten Herausforderungen wie zB. Umzug, einer Weltreise oder Beförderung zur Führungskraft? Sind es spezifische Altersgruppen oder Personen in bestimmten Lebensphasen?

Fühle dich in sie rein! Hole sie ab! Beschreibe das Ziel und die aktuelle Situation, in der sie sich befinden. Und beschreibe die Lösung. Im Coaching nennt man das 'andocken'.

Beim Bau der Website checkst du bei jedem Schritt und mit jedem Element, ob du sie wirklich abholst. Finden sie die Informationen, die sie suchen? Finden sie sie leicht? Welche Fragen könnten noch offen geblieben sein? Womit überzeugst du sie, dass du die Richtige für die Zusammenarbeit bist?

Schaffst du das, hast du sie angesprochen!

 Mann und Frau bei Arbeitsbesprechung

 

2. Das Design – Kreiere das passende Erscheinungsbild

a) Konventionen

Rein äußerlich ('optisch') gibt es einen Grundaufbau von Websites mit bestimmten Elementen, den wir uns als gelernte Internetnutzer erwarten. Es gibt Konventionen, die mittlerweile gelernt sind und an die wir uns halten sollen. Es ist zum Beispiel seltsam, das Hauptmenü erst nach langem Scrollen am Fußende der Seite zu finden. Oder das Logo einer Firma nur auf einer einzelnen Unterseite der Website.

b) Konsistenz

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Es gibt nicht das eine einzige, richtige Design für dich und deine Website! Aber es geht um Konsistenz: Die einmal gewählten Farben, Stil und Schriftarten ziehen sich durch den gesamten Auftritt durch.

c) Abstimmen

Das Design soll aber auch zu deinen Wunschkunden passen. Du wirst kein wild blinkendes mit schreienden Farben gestaltetes Design wählen, wenn du mit Burn-Out-Gefährdeten arbeitest.

d) Authentizität

Der Auftritt passt zu dir und deinem Business. Zeige dich, wie du bist. Glaub mir, Leute spüren es, wenn du etwas darzustellen versuchst, was du nicht bist. Dann ist dein Auftritt stimmig. Und wenn dein Auftritt stimmig ist, spricht er Menschen an. Überlege dir, womit du dich indentifizierst und womit du dich wohlfühlst.

e)Web-Baukästen

Das Tolle ist, dass es heutzutage Baukasten-Systeme wie zB. Squarespace oder Jimdo gibt, die dir viele wunderbar gestaltete Templates (Layouts) für verschiedene Ziele und Branchen anbieten. Hier haben sich Profis bereits Gedanken über das stimmige Zusammenspiel der einzelnen Seitenelemente gemacht. Der professionelle Gesamteindruck deines Webauftritts ist damit garantiert.

3. Biete ein positives Nutzer-Erlebnis

Deine Seite soll nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional gestaltet sein! Die schönste Seite nützt dir nichts, ist sie nicht benutzerfreundlich. Das problemlose, intuitive Navigieren durch die Seite sowie ein positives Besucher-Erlebnis sind enorm wichtig.

Lass deine Seitenbesucher niemals nachdenken(!),

  • Was ein bestimmtes Element bedeuten könnte,
  • Ob es einen Link enthält oder nicht
  • Wohin sie ein bestimmter Link führt
  • etc.

Das führt zu Unsicherheit und läßt sie gefühlt wertvolle Zeit verlieren. Jeder Schritt muss klar und eindeutig sein. Dann bietest du ein gutes Nutzererlebnis.

Im Zweifelsfall scrollen Leute lieber als sie klicken. Aber wenn bei jedem Klick klar ist, wohin er führt, dann sind auch Klicks kein Problem!

4. Der Aufbau – Baue Alle Wichtigen Elemente ein

Welche Elemente erwarten sich deine Seitenbesucher? Sie wollen wissen,

  • Wer du bist (Stell dich vor!)
  • Welche Leistungen du anbietest
  • Wie man mit dir zusammenarbeiten kann
  • Wo deine Problemlösungskompetenz liegt
  • Über welche Erfahrungen und Lösungen du verfügst
  • Welche Referenzen du hast
  • Wie sie einfach und rasch Kontakt zu dir aufnehmen
  • Ob du seriös und vertrauenswürdig bist (Impressum, Datenschutz)

Es geht nicht um den mengenmäßigen Umfang. Die wichtigen und erwartbaren Bestandteile müssen da sein.

Danach machst du dir über den schlüssigen Aufbau der Elemente Gedanken. Versetze dich dabei stets in die Seitennutzer und überprüfe, ob sie rasch und unkompliziert finden, was sie suchen.

 Team an Tisch bei Arbeitsbesprechung

5. Achte auf die Qualität Der Texte, Bilder, Videos ...

Die Inhalte sollten nicht nur auf deine Ziele und Zielgruppe(n) abgestimmt, sondern auch professionell gestaltet sein. Bei den Webtexten bedeutet das, dass sie grammatikalisch korrekt sind, keine Rechtschreibfehler aufweisen, einfach, verständlich und kurzweilig verfasst sind. Mehr dazu erfährst du in meinem Artikel ‚Erfolgreiche Webtexte: Diese 10 Dinge solltest du beachten’.

Die Fotos (oder Videos und Grafiken) auf der Website müssen genauso professionell sein wie der restliche Content. Sie dürfen keinesfalls unscharf oder verwackelt sein. Bilder von dir und deinem Team müssen zum Kontext passen. Verwende keine Strandbilder, es sei denn du bietest Yoga-Kurse in Griechenland an! Das von dir gewählte Template kann noch so elegant sein – sind die Bilder unprofessionell, zerstörst du die Gesamtwirkung des Auftrittes!
 

Erfüllt dein Webauftritt diese Anforderungen, löst er das Gewünschte bei deinen (Wunsch)Kunden aus. Und spricht er deine Seitenbesucher an. Unter Umständen ist dein Webauftritt der erste und einzige Kontaktpunkt für potentielle Kunden. Oder, um es mit Paul Cookson zu sagen: ‚Websites promote you 24/7: No employee will do that.’  – Websites machen für dich Werbung rund um die Uhr. Kein Mitarbeiter wird das jemals tun.

Schreib mir einen Kommentar unten zu Websites, die dich ansprechen und warum. Ich bin neugierig auf deine Gedanken!

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