7 Tipps für deine professionelle Website

 

7 Tipps für deine professionelle Website

Die Website ist deine Visitenkarte und sollte – genauso wie die aus Papier – professionell sein, damit sie dich und dein Business unterstützt und repräsentiert. Im Folgenden erfährst du einiges über Aspekte, die mittlerweile ‚Musts’ für Glaubwürdigkeit, Benutzerfreundlichkeit und positiven Gesamteindruck für Einzel- und Kleinunternehmen sind.

Firmen-Websites begleiten unseren Alltag seit rund 20 Jahren. Viele Dinge, auf die wir heute großen Wert legen, vernachlässigte man früher bei Online-Auftritten. Das war okay, weil Websites noch nicht den Stellenwert einnahmen wie heute. Die Bedeutung von Web-Auftritten hat sich gewandelt und daher habe ich einige Punkte aufgelistet, die du unbedingt beachten sollst:

1. Stell dich vor

Menschen interessieren sich für die Personen, die hinter Produkten und Leistungen stehen. Stelle dich (und dein Team) daher authentisch und aussagekräftig vor und vermeide eine anonyme Web-Präsenz. Das schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Gerade weil jede Firma einen Online-Auftritt hat, solltest du die Chance nutzen, zu zeigen, was dich im Besonderen ausmacht. Bei kleinen Unternehmen spielt der Beziehungsaufbau eine große Rolle und da hilft es zu wissen, mit wem man es zu tun hat.

2. Halte dich an Konventionen

In den vergangenen Jahren haben sich Konventionen entwickelt, denen die meisten Websites folgen. Halte dich daher an diese Faustregeln, es sei denn, gute Gründe sprechen dagegen.

Beispiele
- Auf westlichen Websites ist das Firmenlogo links oben (oder in der Mitte oben) platziert und es verlinkt es auf die Startseite. Wir haben gelernt bei Klick darauf zur Homepage zurückzukehren.
- Die thematische Unterteilung der Seite spiegelt sich für gewöhnlich im Hauptmenü (in der Haupt-Navigation) wider.
- Bei Schaltflächen zum Vor- oder Zurückspringen auf Seiten sind wir gewohnt, dass der ‚Zurück-Button’ links und der ‚Weiter-Button’ rechts steht, nicht umgekehrt.
- Nur kleine Seiten sollten auf eine Suchfunktion verzichten. Untersuchungen zeigen, das es Nutzer gibt, die ganz auf die Navigation verzichten und sich auf die Suche verlassen.

Wir Internet-Surfende haben gewisse Dinge gelernt und erwarten sie daher. Werden sie nicht erfüllt irritiert es uns. Das ist schlecht. Es sei denn, für die Irritation gibt es gute Gründe beziehungsweise ist sie - warum auch immer - gewollt.

 Hände auf Laptoptastatur

3. Rechtschreibung

Die Texte auf deiner Website sind grammatikalisch korrekt und ohne Schlampigkeits- und Rechtschreibfehler verfasst. Web-Texte sind schon lange keine Texte ‚zweiter Klasse’ mehr. Bis vor einigen Jahre mag das noch so gewesen sein, und man sah darüber hinweg. Heutzutage gilt das nicht mehr. Genau wie bei Printmaterial achtet man bei Online-Texten mittlerweile auf größte Sorgfalt. Abgesehen davon straft Google schlampige und fehlerhafte Texte ab.

4. Content-Qualität

Wenn du auf visuelle Inhalte wie Bilder oder Grafiken, audio-visuellen Content - Videos und Webinare - oder Audio-Formate - zum Beispiel Podcasts - setzt, achte stets auf die ausgezeichnete Qualität des Materials. Unscharfe, verwackelte Bilder und schwer verständlicher Ton lenken von den restlichen wertvollen Inhalten ab. Das läuft deinen Zielen zuwider. Das Design und die geschriebenen Inhalte können noch so auf einander abgestimmt, durchdacht und professionell sein; Wenn es einen Qualitäts-Bruch beim restlichen Content gibt, beeinflusst das den Gesamteindruck deines Auftritts.

5. Gesetzliche Bestimmungen - Impressum

Beachte die gesetzlichen Bestimmungen zur Impressum-Pflicht für dein Business im Web. In Österreich wird zwischen den Bestimmungen nach der Gewerbeordnung (für nicht im Firmenbuch eingetragene Unternehmen) und dem Unternehmer-Gesetzbuch (kurz ‚UGB’; für ins Firmenbuch Eingetragene) unterschieden. Bist du Gewerbetreibendender ohne Firmenbuch-Eintrag musst du als natürliche Person folgendes auf deiner Website angeben: Vor-, Zuname und Standort der Gewerbe-Berechtigung. Bist du im Firmenbuch eingetragen, gilt das UGB. Es sieht mindestens diese Angaben für die Website vor: Firmen-Wortlaut, -Buchnummer, -Buchgericht, -Sitz und Rechtsform. Details und weitere Infos findest du zum Beispiel hier: Gewerbeordnung, Unternehmer-Gesetzbuch. Hier findest du Details zur Impressumspflicht in der DACH-Region.

6. 'Usability'

Achte auf die Benutzerfreundlichkeit deiner Seite: Sie ist gut strukturiert, übersichtlich und bietet den Seitenbesuchern Orientierung. Sie lädt schnell, die Besucher navigieren gezielt durch die Seite und finden rasch die gewünschten und für sie interessanten Informationen. Schriftart- und –farbe sind so gewählt, dass die Texte gut lesbar sind. Gelbe Schrift auf weißem Hintergrund geht zum Beispiel gar nicht. Und es gibt Schriftarten, die – je nach Größe der möglichen Darstellung im Web - schwerer lesbar sind als andere.

7. Erbringe den Beweis

Untermauere die Aussagen zu dir und deinem Angebot auf der Website, denn das verschafft dir höhere Glaubwürdigkeit: Binde beispielsweise Referenzen zufriedener Kundinnen, Zertifikate oder geprüfte Qualitätssiegel ein. Nicht-bezahlte Presse-Artikel sind ein weiterer Beweis deiner Fähigkeiten. Behaupten kann man viel und nicht nur Papier, auch Websites sind geduldig. Beweist du deine Angaben, gewinnen sie sofort an Gewicht – und du punktest!

 Zitat Brian Clark

Das sind eine Menge Anforderungen an moderne Websites. Die für mich daraus resultierende gute Nachricht ist, dass die Qualität der Web-Auftritte stetig steigt. Und wir alle profitieren davon, weil wir uns nicht mehr auf Seiten verirren, wo miserable Qualität geboten und nichts für uns Nützliches zu finden ist. Wie siehst du das? Ich freue mich, von dir zu lesen!

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